Drei Schichten halten dich auf einem 18.000 Fuß hohen Pass wie dem Umling La warm, ohne die Bewegungsfreiheit durch unnötiges Volumen einzuschränken.
Wichtige Fahrtipps & Highlights
Die Fahrer, die sich auf 18.000 Fuß noch wohlfühlen, tragen nicht die dickste Jacke – sie nutzen die drei Schichten besonders clever. Das 3-Schichten-System ermöglicht es, einen täglichen Temperaturunterschied von 25 °C auszugleichen, ohne anhalten zu müssen, um die komplette Kleidung zu wechseln.
Die drei Schichten
- Basisschicht (Feuchtigkeit ableitend): Merinowolle auf der Haut transportiert Schweiß nach außen und hält auch im feuchten Zustand warm. Baumwolle solltest du vermeiden.
- Mittelschicht (Isolierung): Eine Fleece- oder leichte Daunenjacke speichert warme Luft. Diese Schicht ziehst du am häufigsten an und aus.
- Außenschicht (Schutz): Eine wind- und wasserdichte Außenschicht schützt vor dem Windchill, der auf einem hohen Pass für die extreme Kälte sorgt. Eine auffällige Farbe hilft außerdem dabei, dass die Gruppe dich gut im Blick behält.
So verwendest du das System
Beginne einen kalten Morgen mit allen drei Schichten. Beim Abstieg in ein warmes Tal kannst du die mittlere Schicht bei einem Stopp ausziehen. Beim erneuten Aufstieg ziehst du sie bevor dir kalt wird wieder an – nicht erst danach.
Unser Tipp: Während Motorradtouren im Himalaya ist es auf hohen Pässen vor allem der Wind – nicht die Lufttemperatur – der Fahrer stark auskühlt. Eine gute winddichte Außenschicht kann einen großen Unterschied machen und ist oft wichtiger als eine dicke, schwere Jacke.